Ortsgemeinde Frankenstein – mit Naturschutz einen Namen machen

Griese: „Die Ortsgemeinde Frankenstein hat sich mit Naturschutz-Aktivitäten einen Namen gemacht“

Umweltstaatsekretär zeichnet die Gemeinde im Pfälzerwald als dritte „Aktion-Grün“-Kommune aus

„Mit Ihrem Engagement setzen Sie in vorbildlicher Weise auf den Erhalt der Biologischen Vielfalt als eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Vertrauen Sie weiter auf ihre Stärken, nutzen Sie das Besondere Ihrer Gemeinde und der Region und bauen Sie weiter auf die enge Verbindung von Mensch und Natur“, sagte Umweltstaatssekretär Thomas Griese heute in Frankenstein. Dort überreichte er die mit einem Preisgeld von 1.000 Euro verbundene Auszeichnung „Aktion Grün“-Kommune an Bürgermeister Eckhard Vogel. Nach Herxheim bei Landau und Weiler bei Bingen ist Frankenstein nun die dritte rheinland-pfälzische Gemeinde, die diese Ehrung erfährt.

Viele der Aktivitäten in Frankenstein spiegelten sich in den Zielsetzungen der Biodiversitätsstrategie des Landes, die dem neuen Landesprogramm „Aktion Grün“ zugrunde lägen, unterstrich Griese. „Diese Aktivitäten wollen wir verstärkt über die „Aktion Grün“ erlebbar und sichtbar machen. Mit den Verbänden, mit und in den Kommunen und in den Schutzgebieten wie den Naturparken, dem Biosphärenreservat Pfälzerwald und dem Nationalpark. Die „Aktion Grün“ umfasst vieles: Sie ist eine Kampagne für den Naturschutz. Sie setzt auf ein breites gesellschaftliches Bündnis zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Und sie will Lebensräume für Mensch und Natur erhalten und nachhaltig nutzen.“

Als gelebte Beispiele in Frankenstein nannte der Staatssekretär unter anderem die naturschutzorientierten Beweidungsprojekte am „Burgberg“, im „Diemersteiner Tal“ oder die aus Mitteln der Aktion Grün geförderte „Waldweide“, die die Gemeinde zu einem landesweiten Vorreiter machten. Ein Beleg für das herausragende Engagement sei auch die einhellige Unterstützung der Gemeinde zugunsten der größten Kernzonenerweiterung im Biosphärenreservat in einem Umfang von 365 Hektar. Vorbildlich bezeichnete Griese außerdem die Ausweisung eines Naturerlebnis-Trekkingplatzes als beispielhafte Besucherlenkungsmaßnahme, die Einrichtung einer Dirt Bike Anlage als naturnaher Erlebnisraum für Jugendliche unter Beachtung der ökologischen Belange zur Erhaltung der Seggen- und Binsenvegetation, die nachhaltige Entwicklung des malerischen Leinbachtals durch einen Lehrpfad oder der eingeschlagene Weg zum Umstieg auf eine insektenfreundliche und zugleich energieeffiziente LED-Beleuchtung.

„Alles dies sind nur beispielhafte Aktivitäten, mit denen Sie sich als kleine Gemeinde im Biosphärenreservat einen Namen gemacht haben. Wir brauchen im Land noch viele solcher engagierten Gemeinden und Menschen wie hier in Frankenstein und Umgebung, die diese Herausforderung annehmen. Wir brauchen noch viele weitere Vorzeigeprojekte um zu zeigen wie ‚mehr Biodiversität‘ geht“, erklärte Griese abschließend.

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